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Reifen-Tipps zur Kauf, Pflege, Lagerung, Sicherheit und Verwendung

Reifenkauf und allgemeine Sicherheitshinweise

Einfahren von Reifen

Übermäßger Reifenverschleiß

Lagerung von Reifen

Der Reifendruck

Reifenkauf und allgemeine Sicherheitshinweise

Die Reifen sind der einzige Teil Ihres Fahrzeugs, der mit der Straße in Berührung kommt. Die Sicherheit beim Beschleunigen, Bremsen, Lenken und Kurvenfahren hängt - insbesondere bei Motorradreifen - von einer relativ kleinen Straßenkontaktfläche ab. Es ist daher von großer Wichtigkeit, daß die Reifen stets in gutem Zustand gehalten und rechtzeitig durch geeignete fachgerecht montierte Produkte ersetzt werden.

Für den Kauf und die Montage neuer Reifen sollten Sie auf jeden Fall das Handbuch des jeweiligen Fahrzeugherstellers zu Rate ziehen. Reifengröße, -typ und -design sollten nicht geändert werden, ohne vorher den Rat des Fahrzeug- oder Reifenherstellers einzuholen, da sich die Montage des falschen Reifens negativ auf Handling, Sicherheit und Verschleiß auswirken kann.

Weitere Informationen

Reifen-Kennzeichnung (pdf, 350kB)

Tragfähigkeits- und Geschwindigkeits-Index (pdf, 250kB)

Motorradreifen: Vorsichtsmaßnahmen bei der Reifenreparatur (pdf, 350kB)

EU-Reifenlabel: Kraftstoffeffizienz/Rollwiderstand, Nasshaftung/Bremsleistung, Geräuschemission, Geräuschklasse, ...

Alle hier angegebenen Geschwindigkeiten entsprechen den jeweiligen landesüblichen Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Einfahren von Reifen

Die Oberfläche von neuen Reifen ist sehr glatt. Erst durch das Aufrauen der Lauffläche (und Schulter) während der Einfahrzeit erreichen Reifen ihre volle Haftfähigkeit. In der Einfahrphase von 100 bis 200 km müssen harte Beschleunigungs- und Bremsmanöver und extreme Schräglagen vermieden werden.

Zusammenfassung der verschiedenen Faktoren, die zu abnormalem Reifenverschleiß führen können.

Zu geringer Luftdruck oder zu hohe Belastung

Diese beiden Faktoren können - ganz gleich, ob sie einzeln oder gemeinsam auftreten - zu übermäßigen Verformungen in der Lauffläche und somit zu einer ungleichmäßigen Abnutzung führen. Sie können aber auch eine Überdehnung des Reifens hervorrufen und dadurch zu einem plötzlichen Versagen der Karkasse führen, was weitaus ernsthaftere Folgen haben kann.

Geschwindigkeit

Hohe Geschwindigkeiten begünstigen eine schnelle Laufflächenabnutzung. Dies liegt nicht nur an der Geschwindigkeit selbst, sondern auch an der damit verbundenen härteren Beschleunigung und den zusätzlichen Bremsmanövern.

Klimatische Bedingungen

Im Sommer geht die Laufflächenabnutzung gewöhnlich schneller vonstatten als im Winter, da die Umgebungs-temperatur höher ist und die Straßen trockener sind.

Öle und Fette

Laufflächengummi absorbiert Öle und Fette sehr schnell und verliert dadurch seine Verschleißfestigkeit.

Abbremsen und Anfahren

Durch starkes Beschleunigen und hartes Abbremsen wird die Lauffläche extremen Belastungen ausgesetzt und nutzt daher schneller ab.

Strassenbeschaffenheit

Schlechte Straßen begünstigen Verletzungen an den Reifen und damit verbunden eine niedrigere Kilometerleistung. Die Geschwindigkeit sollte dementsprechend reduziert werden.

Mechanische Störungen

Mechanische Defekte, wie z. B. deformierte Räder, falsch eingestellte Bremsen, verschlissene Federbeine, ausgeschlagene Lenkkopf oder Schwingenlager und falsche Rahmen/Radflucht können zu starker Laufflächenabnutzung führen.

Unwuchtige Räder

Jedes Ungleichgewicht am sich drehenden Rad, wie z.B. Unwucht an Felgen, Sicherungsbolzen usw. kann zu unregelmäßiger Laufflächenabnutzung führen.

Lagerung von Reifen

Einleitung

Mit Hinsicht auf die schädlichen Einflüsse durch Temperatur, Feuchtigkeit und Licht, sollten Reifen grundsätzlich in geschlossenen Räumen gelagert werden. Dabei sind die Bestimmungen der BS AU50, Teil 1, Abschnitt 8 von 1989 einzuhalten.

Feuchtigkeit

Der Lagerraum sollte kühl, trocken und angemessen belüftet sein. Feuchtigkeit ist zu vermeiden, damit keine Kondensation auftreten kann.

UV-Licht

Reifen dürfen nicht dem Sonnenlicht oder starkem künstlichen Licht mit hohem UV-Strahlenanteil ausgesetzt werden. Bei der Raumbeleuchtung sind Glühlampen Leuchtstoffröhren vorzuziehen.

Temperatur

Die Lagertemperatur sollte 25°C nicht überschreiten und vorzugsweise unter 15°C liegen. Bei Temperaturen von über 25°C besteht die Gefahr, daß bestimmte Zerset-zungsprozesse beschleunigt werden und sich dadurch die Lebensdauer der Reifen verringert. Die Reifen dürfen nicht mit Rohrleitungen und Heizkörpern in Berührung kommen. Niedrige Temperaturen rufen keine dauerhaften Schäden hervor, können jedoch zur Folge haben, daß das Reifenmaterial steif wird. Bei derartigen Temperaturen sollten die Reifen mit Sorgfalt behandelt werden, um Verformungen zu vermeiden. Reifen, die bei niedrigen Temperaturen gelagert werden, müssen erst auf ungefähr 20°C erwärmt werden, bevor sie verwendet werden können.

Sauerstoff, Ozon und chemische Mittel

Da Ozon besonders schädlich ist, sollte der Lagerraum keine ozonerzeugenden Einrichtungen, wie z. B. Leucht-stofflampen, Quecksilberdampflampen, Elektro-motoren oder andere Gerätschaften enthalten, bei denen die Gefahr von Funkenbildung oder Erzeugung von elektrischen Ladungen besteht. Auch Abgase oder Dämpfe, durch die über photochemische Prozesse Ozon entstehen könnte, sollten vermieden werden. Lösungsmittel, Brennstoffe, Schmiermittel, chemische Stoffe, Säuren, Desinfektionsmittel u. ä. sollten nicht im selben Raum wie die Reifen gelagert werden. Gummilösungen sollten in einem separaten Raum gelagert werden, wobei die Verwaltungsvorschriften zu Lagerung und Umgang mit brennbaren Stoffen zu beachten sind.

Verformungen

Die Produkte sollten frei gelagert und keinen Belastun-gen wie Spannung, Druck u. ä. ausgesetzt werden, um Deformationen zu vermeiden, die zu Rissen oder bleibenden Verformungen führen könnten.

Lagerumschichtung

Um Schäden zu vermeiden, sollte die Lagerzeit möglichst kurz gehalten werden. Der Bestand sollte regelmäßig umgeschichtet werden, so daß sich nur Reifen neueren Herstellungs- oder Lieferdatums im Lager befinden.

Kurzzeitlagerung

Bei Kurzzeitlagerung (bis zu vier Wochen) können die Reifen auf Lattenrosten liegend übereinander gestapelt werden. Die Stapelhöhe sollte jedoch 1,20 m nicht überschreiten. Nach vier Wochen sollten die Reifen umge-schichtet und in umgekehrter Reihenfolge gestapelt werden.

Langzeitlagerung

Bei Langzeitlagerung sollten die Reifen in Einzelschich-ten aufrecht stehend auf Regalständern gelagert werden, wobei die Bodenfreiheit mindestens 10 cm betragen sollte. Um Verformungen zu vermeiden, sollten sie einmal im Monat leicht gedreht werden.

Der Reifendruck

Einleitung

Der Reifendruck bestimmt die Lebensdauer des Reifens. Er hat außerdem einen großen Einfluß auf die Stabilitäts- und Antirutscheigenschaften. Da die Druckluft im Reifen die gesamte Last von Maschine und Fahrer trägt, ist der richtige Reifendruck lebenswichtig.

Der richtige Reifendruck - Abbildungen im Reifen-Querschnitt (pdf, 250kB)

Der richtige Reifendruck

Gewährleistet maximale Kilometerleistung bei ausreichender Dämpfung, Stabilität und Haftung. Die für den Betrieb entwickelte Reifenform bleibt erhalten.

Zu geringer Reifendruck

Unzureichender Luftdruck bzw. ein falsch montierter Reifen hat eine schnellere Laufflächenabnutzung und eine übermäßige Belastung der Reifenkarkasse zur Folge und erhöht außerdem das Risiko von Unfällen durch Reifenschäden, wirkt sich negativ auf das Fahrverhalten aus und führt zu einem Leistungsabfall.

Zu hoher Reifendruck

Übermäßig hoher Reifendruck verursacht eine schnelle Abnutzung des Mittelprofils. Außerdem ist an dieser Stelle die Gefahr eines Karkassenbruchs bzw. einer Beschädigung der Lauffläche größer.

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